Die Geschichte seit 1908

An Konfektionskleidung hatte man 1908, als Schneidermeister Konrad Bussemas sich Velbert als Standort für den Sprung in die Selbständigkeit auswählte, sicherlich noch nicht gedacht.

 

Maßgeschneidertes war angesagt. Der Damen- und Herrenschneider Konrad Bussemas hatte in Bielefeld seine Lehrzeit absolviert und danach auf der Walz – wie es für einen aufstrebenden Handwerker damals üblich war – seine Wanderjahre in verschiedenen Regionen verbracht, so auch in Düsseldorf, von wo ihn sein Weg auch nach Velbert führte. Er machte hier die zufällige Bekanntschaft mit Wilhelm Löhr. Beide jungen Meister hegten die Absicht, sich selbstständig zu machen und entschieden sich, dieses in Velbert zu tun.

In den Anfangsjahren hatten sie sogar ihre Geschäfte in unmittelbarer Nachbarschaft. Kleidung, bevorzugt für die Herren, fertigte Konrad Bussemas fortan mit großem Erfolg an.


1929 erwarb er das Grundstück Friedrichstraße 194, ließ es vom Bauunternehmer Krieger bebauen, der neuer Nachbar wurde. Im modernsten Schneideratelier Velberts arbeiteten nach kurzer Zeit 14 Gesellen.

Konrad Bussemas mit seinem Nachbarn und Freund Willhelm Löhr in der Friedrichstraße 101

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Die 1950er und 1960er Jahre

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Nach dem Tod des Firmengründers 1954 übernahm Sohn Willi, der bereits ebenso wie sein Vater Schneidermeister war, das Unternehmen und baute es um. Das neue Ladenlokal hatte die erste Schaufensterpassage auf der Friedrichstraße. Die Konfektionsware hatte bereits ihren Siegeszug angetreten, Maßgeschneidertes leisteten sich nur noch wenige. Mit seiner Ehefrau Angela baute Willi Bussemas den Verkauf immer weiter aus und in den 60er Jahren kam eine Damenabteilung dazu.

Die Friedrichstraße in den 60er Jahren, in der Schneiderstube, Einweihungsfeier in den 70er Jahren, Theresa Bussemas und Verkäuferin, Werbung aus den 60er Jahren

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Das Geschäft in der Friedrichstraße

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Gründer Konrad Bussemas mit Sohn Willi (links) Barbara Bussemas, Enkelin des Firmengründers und heutige Inhaberin mit Mutter Angela (rechts)

Von den 60er Jahren bis heute

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Nach dem frühen Tod von Willi Bussemas 1981 gab seine Frau die Maßschneiderei auf, die Änderungsschneiderei wurde beibehalten. 1986 wurde auch die Herrenabteilung aufgelöst, das Geschäft modernisiert und als Damenmodegeschäft weitergeführt. Erfolgreich führte Angela die Geschäfte.

Mit Tochter Barbara wuchs eine tatkräftige Unterstützung heran. Nach ihrer Ausbildung in Wuppertal arbeitete Barbara zunächst an der Seite ihrer Mutter und übernahm bald die Geschäftsleitung. Heute sind in dem beliebten Damenfachgeschäft, in dem man auch Kopfbedeckungen kaufen kann, vier Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Mit diesem großen Team ist eine stressfreie kompetente Beratung sichergestellt. Mode aktuell Bussemas versteht sich als Spezialist für Hosen und Kombimode. Ein Dank gilt dem großen Kundenstamm, der zum Erfolg genauso beiträgt, wie die engagierten Mitarbeiterinnen.

110 Jahre Mode Bussemas ist auch ein Streifzug durch die Modewelt der vergangenen 110 Jahre.

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